Dr. Christa Kastinger-Mayr
Ärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie
 

Was ist Homöopathie?

Die Homöopathie (aus dem griechischen: homoio = ähnlich, pathos = Krankheit) ist eine Regulationstherapie. Der Mensch wird in seiner Gesamtheit (d.h. mit all seinen auffälligen Symptomen, Empfindungen und Missstimmungen) und in seiner Individualität (d. h. als einzigartiges Individuum) gesehen und behandelt. Symptome treten dann auf, wenn unsere Lebensenergie (Dynamis) aus dem Gleichgewicht gerät, was sich in Kopfschmerzen, Hautausschlägen, Ängsten, Depressionen etc. zeigen kann. Ziel ist es mit der entsprechenden Arznei, die Lebenskraft so anzuregen, dass Heilung erfolgen kann. Diese Arznei muss wie ein Schlüssel ins Schloss passen: Ähnliches mit Ähnlichem heilen.

Die homöopathische Arznei

Die Substanzen, aus denen homöopathische Arzneien zubereitet werden, sind pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ursprungs. Häufig werden auch weiterverarbeitete Krankheitsprodukte (z.B. Tuberculinum) verwendet. Homöopathische Arzneien erhalten durch Verdünnung und Verschüttelung tiefgreifende Wirkung; diesen Vorgang nennt man Potenzierung. Die Informationsübertragung erfolgt auf energetischem Wege. Homöopathische Arzneien sollten geschützt vor elektromagnetischer Strahlung (Mikrowelle, Handy, Akku), Licht und Hitze aufbewahrt werden.

Die Arzt – Patient Beziehung

Um den Menschen in seiner Ganzheit erkennen zu können, ist eine ausführliche Anamnese erforderlich. Dies verlangt gegenseitiges Vertrauen, das manchmal beim ersten Gespräch noch nicht vollständig aufgebaut ist. Eine Kontrollordination in 6-8 Wochen ist notwendig. Bei lange bestehenden, chronischen Erkrankungen ist der regelmäßige Kontakt in immer größer werdenden Abständen, teilweise auch nur telefonisch, ratsam.

Vorteile der homöopathischen Therapie für Ärztinnen, Ärzte, Patientinnen und Patienten

  • Größere Zufriedenheit der Ärzte und Patienten im Behandlungsalltag.
  • Die seit mehr als 200 Jahren erprobte Methode bietet Therapiesicherheit.
  • Die homöopathischen Arzneien sind frei von Nebenwirkungen.
  • Die Homöopathie, von Ärzten verordnet, bleibt Bestandteil des medizinischen Systems.
  • Sie kann sowohl als eigenständige Therapieform angewandt werden als auch als Zusatztherapie bei konventioneller Medikation.
  • Dadurch lassen sich bei chronischen Erkrankungen ( z.B. bei Neurodermitis, Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, Asthma brochiale, chronische Infekte, depressive Verstimmungen und Angstzustände) Medikamente und deren Nebenwirkungen deutlich reduzieren.
  • Therapiekosten können deutlich gesenkt werden (Tagestherapiekosten von max. 10 Cent !! ).
  • In der Homöopathie werden Menschen ganzheitlich und individuell behandelt. Dadurch bleibt der Praxisalltag über die Jahrzehnte sehr abwechslungsreich.

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